Wirf einen Schatten : Roman

Fischer, Elena, 2026
Öffentliche Bücherei Ursulinen
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Exemplare gesamt 1
Exemplare verliehen 1 (voraussichtl. bis 28.08.2026)
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Medienart Buch
ISBN 978-3-257-07390-4
Verfasser Fischer, Elena Wikipedia
Systematik DR - Romane und Erzählungen
Schlagworte Tanz, Emanzipation, Lyrik, Angst, Scheidung, Abtreibung, Liebe, Fotografie, Journalistin, Erzählende Literatur: Gegenwartsliteratur ab 1945, Schwestern, Verlust, Einsamkeit, Sechziger Jahre, Hilde Domin, lesbische Liebe, Süddeutschland, Traditionen
Verlag Diogenes
Ort Zürich
Jahr 2026
Umfang 304 Seiten
Altersbeschränkung 12
Auflage 1. Auflage
Sprache deutsch
Verfasserangabe Elena Fischer
Annotation Mit ihrem zweiten Roman etabliert sich Elena Fischer als unverkennbare Stimme der neuen deutschen Literatur
Eine Geschichte über vorgezeichnete Lebenslinien und den Mut, auszubrechen
Joseph ist einsam und hadert mit seinem Schicksal, nicht erst, seit seine Frau Lis mit dem gemeinsamen Sohn in die Stadt gezogen ist, weil sie den Alltag auf dem Hof nicht mehr ausgehalten hat. Wahrlich etwas Besonderes in den Sechzigerjahren auf dem Land. Zum Glück ist da noch Ada, Lis' ältere Schwester, mit der sich Joseph schon immer sehr verbunden fühlt. Und dann steht plötzlich die 20-jährige Birdie vor seiner Tür, geschwächt und auf der Flucht vor ihrer Familie. Lis, Ada und Birdie - sie werden ihrem eigenen, aber auch Josephs Leben eine ganz neue Richtung geben.
Sein Vater hat ihm einiges hinterlassen: das Haus, den Hof, die Tiere - und damit immer genug zu tun. Was er Joseph nicht mitgegeben hat, ist die Fähigkeit zu reden über Angst, Krieg oder Liebe. So ist auch Joseph zu einem Mann geworden, den seine Verluste wortkarg machten. Sein Bruder ist ertrunken, die geliebte Großmutter gestorben und seine Frau Lis ist mit dem gemeinsamen Sohn zurück in die Stadt gezogen. Gerade, als Joseph den Tod als besten Ausweg zu akzeptieren beginnt, klingelt es an der Tür und Birdie fällt ihm in die Arme und in sein Leben. Während sie sich langsam erholt und von ihrer Liebsten und ihren Berufsträumen zu erzählen beginnt, stellt sich Joseph Wahrheiten, vor denen er bislang Reißaus genommen hat. Über sich als Bruder und Vater und liebenden Mann.
»Erzähltempo und Cliffhanger treiben die Geschichte voran und machen das Debüt zu einer mitreißenden Lektüre, die man nicht mehr aus der Hand legen kann.«
Ursula Nowak / Deutschlandfunk, Köln

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