Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein : eine Erzählung

Heller, André, 2008
Öffentliche Bücherei Ursulinen
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Medienart Buch
ISBN 978-3-10-030209-0
Verfasser Heller, André Wikipedia
Systematik DR - Romane und Erzählungen
Verlag Fischer
Ort Frankfurt, M.
Jahr 2008
Umfang 137 S.
Altersbeschränkung 12
Sprache deutsch
Verfasserangabe André Heller
Annotation Angaben aus der Verlagsmeldung



Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein : Eine Erzählung / von André Heller


André Heller greift Szenen und Begebenheiten seiner Kindheit auf und verwandelt sie in die Geschichte eines Jungen mit funkelnder Phantasie. In einem Asbest Anzug als erster Mensch in das Innere des Vesuvs hinabzusteigen, um in der glühenden Lava nach Feuerfischen zu suchen - das ist einer von Pauls Plänen. Ein anderer: Weltmeister im Unsichtbarsein.

André Heller schreibt eine poetische Erinnerung an die schillernde Gesellschaft des Wiener Großbürgertums, eine Zuckerbäckerdynastie und einen Jungen. Paul nimmt sich vor, einmal ein eleganter Hundling zu werden, ein solch freier Mensch wie sein skurriler Onkel aus New York. Als Pauls Vater, der Süßwarenfabrikant und Kommerzialrat Roman Silberstein, zu Tode kommt, reisen die jüdischen Onkel aus Übersee an und übertreffen einander im Schildern von Anekdoten aus dem merkwürdigen Leben der Silbersteins. Aus dieser mondänen und sonderbaren Familie, in der die versunkene k. u. k. Welt weiterlebt, siedelt Paul über in das selbstgeschaffene Reich des Unsichtbaren, der vorüberhuschenden Träume und fernen Zukunftsvisionen: »Geboren wird man als Entwurf zu einem Menschen, und dann muss man Zeit seines Lebens aus sich einen wirklichen Menschen machen.«

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